AHV Ausgleichskasse
29.03.2012 - Rückgang des Betriebsergebnisses der AHV, verbessertes Betriebsergebnis der IV und der EO, positives Anlageergebnis - NEU
Die AHV schliesst das Jahr 2011 mit einem Betriebsergebnis von 988 Millionen ab, auf einem tieferen Stand als im Vergleichsjahr 2010 (1'891 Millionen). Diese Differenz ist sowohl auf das rückläufige Umlageergebnis (2011 war ein Rentenanpassungsjahr) als auch auf ein gegenüber dem Vorjahr geringeres Anlageresultat zurückzuführen. Das Resultat aus der Versicherungstätigkeit (Umlage) trägt mit 321 Millionen, dasjenige der Anlagen mit 368 Millionen, und die vom Bund bezahlten IV Zinsen mit 299 Millionen zum Betriebsergebnis bei. Das Umlageergebnis (-23 Millionen) und das Betriebsergebnis (-3 Millionen) der IV sind fast ausgeglichen, die Verbesserungen gegenüber dem Vorjahr sind markant; dies wurde in erster Linie dank der Zusatzfinanzierung via Mehrwertsteuer und der Übernahme der Schuldzinsen der IV durch den Bund möglich. Das Umlageresultat der EO hat sich aufgrund der Beitragserhöhung wesentlich verbessert. Es schliesst mit einem Überschuss von 92 Millionen ab (Vorjahr Defizit von 618 Millionen). Das Anlage-resultat verbessert das Ergebnis leicht. Das Betriebsergebnis beläuft sich auf 97 Millionen.
Die AHV schliesst das Jahr 2011 mit einem Betriebsergebnis von 988 Millionen ab, auf einem tieferen Stand als im Vergleichsjahr 2010 (1'891 Millionen). Diese Differenz ist sowohl auf das rückläufige Umlageergebnis (2011 war ein Rentenanpassungsjahr) als auch auf ein gegenüber dem Vorjahr geringeres Anlageresultat zurückzuführen. Das Resultat aus der Versicherungstätigkeit (Umlage) trägt mit 321 Millionen, dasjenige der Anlagen mit 368 Millionen, und die vom Bund bezahlten IV Zinsen mit 299 Millionen zum Betriebsergebnis bei. Das Umlageergebnis (-23 Millionen) und das Betriebsergebnis (-3 Millionen) der IV sind fast ausgeglichen, die Verbesserungen gegenüber dem Vorjahr sind markant; dies wurde in erster Linie dank der Zusatzfinanzierung via Mehrwertsteuer und der Übernahme der Schuldzinsen der IV durch den Bund möglich. Das Umlageresultat der EO hat sich aufgrund der Beitragserhöhung wesentlich verbessert. Es schliesst mit einem Überschuss von 92 Millionen ab (Vorjahr Defizit von 618 Millionen). Das Anlage-resultat verbessert das Ergebnis leicht. Das Betriebsergebnis beläuft sich auf 97 Millionen.
14.02.2012 - Positive Anlageergebnisse der Ausgleichsfonds AHV/IV/EO im Jahr 2011
Das Jahr 2011 der Ausgleichsfonds AHV/IV/EO weist, trotz heftiger Marktturbulenzen und schwierigem Finanzmarktumfeld, eine positive Nettorendite auf dem Gesamtvermögen von +1,20% aus. Das Ergebnis auf dem Anlagevermögen, welches Liquidität nicht einbezieht, beträgt sogar +1,53%.
Das Jahr 2011 der Ausgleichsfonds AHV/IV/EO weist, trotz heftiger Marktturbulenzen und schwierigem Finanzmarktumfeld, eine positive Nettorendite auf dem Gesamtvermögen von +1,20% aus. Das Ergebnis auf dem Anlagevermögen, welches Liquidität nicht einbezieht, beträgt sogar +1,53%.
26.10.2011 - Familienzulagen für Selbständigerwerbende in der ganzen Schweiz
Ab dem 1. Januar 2013 haben auch Selbständigerwerbende gesamtschweizerisch Anrecht auf die national festgelegten Mindestbeiträge der Familienzulagen. Gleichzeitig müssen sie aber auch zu deren Finanzierung beitragen. Der Bundesrat hat die entsprechende Verordnung angepasst. Das Parlament hatte die Ausdehnung der Familienzulagen auf Selbständigerwerbende in der Frühjahrssession beschlossen.
Ab dem 1. Januar 2013 haben auch Selbständigerwerbende gesamtschweizerisch Anrecht auf die national festgelegten Mindestbeiträge der Familienzulagen. Gleichzeitig müssen sie aber auch zu deren Finanzierung beitragen. Der Bundesrat hat die entsprechende Verordnung angepasst. Das Parlament hatte die Ausdehnung der Familienzulagen auf Selbständigerwerbende in der Frühjahrssession beschlossen.
19.10.2011 - Verbesserung der Durchführung der AHV
Eine Reihe von Verbesserungen in der Durchführung der AHV kann schon bald realisiert werden. Der Bundesrat hat die vom Parlament in der Sommersession 2011 verabschiedete Revision des AHV-Gesetzes und die entsprechenden Verordnungsänderungen auf den 1. Januar 2012 in Kraft gesetzt. Das Revisionspaket enthält eine Serie von Verbesserungsmassnahmen, die seit Jahren hängig und im Rahmen der 11. AHV-Revision unbestritten waren.
Eine Reihe von Verbesserungen in der Durchführung der AHV kann schon bald realisiert werden. Der Bundesrat hat die vom Parlament in der Sommersession 2011 verabschiedete Revision des AHV-Gesetzes und die entsprechenden Verordnungsänderungen auf den 1. Januar 2012 in Kraft gesetzt. Das Revisionspaket enthält eine Serie von Verbesserungsmassnahmen, die seit Jahren hängig und im Rahmen der 11. AHV-Revision unbestritten waren.
05.10.2011 - ahv-gemeinsam.ch - AHV-Reformprozess erhält eigene Plattform
Die neue Internetplattform www.ahv-gemeinsam.ch informiert über den Reformprozess zur Sicherung der AHV für künftige Generationen. Sozialpartner, politische Parteien und Kantone sind bereit, gemeinsam mit dem Eidgenössischen Departement des Innern EDI die nächsten Reformschritte anzugehen
Die neue Internetplattform www.ahv-gemeinsam.ch informiert über den Reformprozess zur Sicherung der AHV für künftige Generationen. Sozialpartner, politische Parteien und Kantone sind bereit, gemeinsam mit dem Eidgenössischen Departement des Innern EDI die nächsten Reformschritte anzugehen
12.07.2011 - Die Statistik der Ergänzungsleistungen zur AHV und IV 2010 ist erschienen
Im Jahr 2010 stiegen die EL-Ausgaben um 4.3 Prozent und beliefen sich auf 4.1 Milliarden Franken. 277 100 Personen erhielten eine EL, 2.2 Prozent mehr als im Vorjahr. Nur einmal seit 1998 lag diese Zuwachsrate tiefer. Somit bestätigt sich das verlangsamte Wachstum der EL-Bezügerzahlen der letzten vier Jahre. 38 Prozent der IV-Rentner und -Rentnerinnen bezogen eine EL. Bei den Personen mit einer Altersrente blieb der Bedarf nach EL in den letzten Jahren stabil. Bei ihnen waren rund 12 Prozent auf EL angewiesen. Eine wichtige Aufgabe übernehmen die EL bei der Finanzierung eines Heimaufenthalts. Sie decken die hohen Kosten, die oft das Budget eines Rentners oder einer Rentnerin übersteigen. Im Jahr 2010 wohnten 66 100 Personen mit EL in einem Heim. Das waren etwa 50 Prozent aller im Heim Lebenden. Der EL-Betrag für eine Person im Heim machte im Durchschnitt 3 000 Franken im Monat aus, gut dreimal mehr als für EL-beziehende Personen zu Hause. Gedruckte Gratisexemplare sind verfügbar ab Mitte August 2011; Bestellung via Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL), Vertrieb Publikationen, CH-3003 Bern, Fax 031 325 50 58, www.bundespublikationen.admin.ch (Bestellnummer: 318.685.10 d).
Im Jahr 2010 stiegen die EL-Ausgaben um 4.3 Prozent und beliefen sich auf 4.1 Milliarden Franken. 277 100 Personen erhielten eine EL, 2.2 Prozent mehr als im Vorjahr. Nur einmal seit 1998 lag diese Zuwachsrate tiefer. Somit bestätigt sich das verlangsamte Wachstum der EL-Bezügerzahlen der letzten vier Jahre. 38 Prozent der IV-Rentner und -Rentnerinnen bezogen eine EL. Bei den Personen mit einer Altersrente blieb der Bedarf nach EL in den letzten Jahren stabil. Bei ihnen waren rund 12 Prozent auf EL angewiesen. Eine wichtige Aufgabe übernehmen die EL bei der Finanzierung eines Heimaufenthalts. Sie decken die hohen Kosten, die oft das Budget eines Rentners oder einer Rentnerin übersteigen. Im Jahr 2010 wohnten 66 100 Personen mit EL in einem Heim. Das waren etwa 50 Prozent aller im Heim Lebenden. Der EL-Betrag für eine Person im Heim machte im Durchschnitt 3 000 Franken im Monat aus, gut dreimal mehr als für EL-beziehende Personen zu Hause. Gedruckte Gratisexemplare sind verfügbar ab Mitte August 2011; Bestellung via Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL), Vertrieb Publikationen, CH-3003 Bern, Fax 031 325 50 58, www.bundespublikationen.admin.ch (Bestellnummer: 318.685.10 d).
31.05.2011 - AHV-Statistik 2010
Die Ausgaben der Alters- und Hinterlassenenversicherung beliefen sich im Jahr 2010 auf 36,6 Milliarden Franken. Die Renten machten mit 35 Milliarden Franken den Hauptteil der Leistungen aus. Weitere Ausgaben waren die Hilflosenentschädigungen (449 Millionen Franken) und die Beiträge an Hilfsorganisationen für betagte Menschen (118 Millionen). Zur Finanzierung haben die beitragspflichtigen Einkommen 27,5 Milliarden Franken oder 71 % der gesamten Einnahmen (38,5 Mia. Franken) beigetragen. Der Bund als zweite bedeutende Finanzierungsquelle hat 7,2 Milliarden Franken (19 %) überwiesen. Der Anteil am Mehrwertsteuerprozent zu Gunsten der AHV hat einen Betrag von 2,2 Milliarden Franken (5,8 %) erbracht. Die neue AHV-Statistik gibt weitere Auskünfte über diese Zahlen und geht insbesondere auf die Struktur der Renten-Bezüger nach verschiedenen Kriterien ein.
Die Ausgaben der Alters- und Hinterlassenenversicherung beliefen sich im Jahr 2010 auf 36,6 Milliarden Franken. Die Renten machten mit 35 Milliarden Franken den Hauptteil der Leistungen aus. Weitere Ausgaben waren die Hilflosenentschädigungen (449 Millionen Franken) und die Beiträge an Hilfsorganisationen für betagte Menschen (118 Millionen). Zur Finanzierung haben die beitragspflichtigen Einkommen 27,5 Milliarden Franken oder 71 % der gesamten Einnahmen (38,5 Mia. Franken) beigetragen. Der Bund als zweite bedeutende Finanzierungsquelle hat 7,2 Milliarden Franken (19 %) überwiesen. Der Anteil am Mehrwertsteuerprozent zu Gunsten der AHV hat einen Betrag von 2,2 Milliarden Franken (5,8 %) erbracht. Die neue AHV-Statistik gibt weitere Auskünfte über diese Zahlen und geht insbesondere auf die Struktur der Renten-Bezüger nach verschiedenen Kriterien ein.
04.05.2011 - Neue Finanzperspektiven für die AHV
Ab etwa dem Jahr 2020 wird das Vermögen der AHV zu schmelzen beginnen und danach immer schneller schwinden. Etwa Mitte des nächsten Jahrzehnts wird die Liquidität des Ausgleichsfonds voraussichtlich unter 50 Prozent einer Jahresausgabe fallen. Das zeigen die neuesten Finanzperspektiven der AHV, die der Bundesrat am Mittwoch zur Kenntnis genommen hat. Massnahmen zur langfristigen finanziellen Sicherung der AHV müssen demnach ab dem Jahr 2020 zu greifen beginnen und in der Lage sein, mit dem steigenden Finanzbedarf der AHV Schritt zu halten.
Ab etwa dem Jahr 2020 wird das Vermögen der AHV zu schmelzen beginnen und danach immer schneller schwinden. Etwa Mitte des nächsten Jahrzehnts wird die Liquidität des Ausgleichsfonds voraussichtlich unter 50 Prozent einer Jahresausgabe fallen. Das zeigen die neuesten Finanzperspektiven der AHV, die der Bundesrat am Mittwoch zur Kenntnis genommen hat. Massnahmen zur langfristigen finanziellen Sicherung der AHV müssen demnach ab dem Jahr 2020 zu greifen beginnen und in der Lage sein, mit dem steigenden Finanzbedarf der AHV Schritt zu halten.
13.02.2011 - Ausgleichsfonds der AHV, IV und EO: Trennung der drei Fonds; provisorische Anlageergebnisse 2010
Die Organe der Ausgleichsfonds AHV/IV/EO informieren über die Aufnahme der Vermögensverwaltungstätigkeiten des neuen IV-Fonds sowie über die Aufteilung der drei Vermögen (AHV, IV und EO) per 1. Januar 2011 und geben die provisorischen Resultate der Anlagetätigkeiten 2010 bekannt.
15.12.2010 - Der Bundesrat genehmigt die Jahresrechnung 2009 der Arbeitslosenversicherung
Der Bundesrat hat aufgrund der Empfehlung der Eidgenössischen Finanzkontrolle die Jahresrechnung sowie den Jahresbericht der Arbeitslosenver¬sicherung für das Jahr 2009 genehmigt.
03.12.2010 - Reform der AHV: Botschaft für Verbesserung der Durchführung und Festlegung der nächsten Etappen
Der Bundesrat hat die Botschaft zur "Verbesserung der Durchführung der AHV zuhanden des Parlaments verabschiedet. Diese technische Gesetzesänderung bringt Verbesserungen in der Durchführung der AHV, die seit Jahren hängig und unbestritten sind. Sie sollen bereits 2012 in Kraft treten. Im Laufe des Jahres 2011 will der Bundesrat zudem die Grundlagen für eine tief greifende AHV-Revision vorbereiten, die einerseits die mittelfristig erwarteten, demografisch bedingten finanziellen Probleme der AHV lösen und anderseits ihren Vollzug modernisieren soll. Diese AHV-Revision soll auf der Basis eines gemeinsamen Verständnisses der interessierten Kreise in Bezug auf die zu erwartenden Entwicklungen erarbeitet werden. Die Teilnehmenden der Anhörungen, die das EDI in den vergangenen Wochen durchgeführt hat, haben dieses Vorgehen zur Reform der AHV begrüsst.
20.10.2010 - Arbeitslosenversicherung: Erhöhung der Lohnabzüge per 2011
Der Bundesrat erhöht die ALV-Beiträge per 1. Januar 2011 um 0.2 Prozentpunkte auf 2,2 Prozent. Auf Einkommensanteilen zwischen 126'000 und 315'000 Franken wird zudem ein Solidaritätsprozent erhoben.
01.10.2010 - Revidierte Arbeitslosenversicherung tritt am 1. April 2011 in Kraft
Die Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes (AVIG) wurde am 26. September 2010 an der Urne angenommen. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 1. Oktober 2010 beschlossen, das revidierte AVIG per 1. April 2011 in Kraft zu setzen und die Vernehmlassung zur Arbeitslosenversicherungsverordnung (AVIV) zu eröffnen.
12.08.2010 - Zusammenarbeit zwischen Arbeitslosenversicherung und Sozialhilfe
Die berufliche Integration ist in der Sozialhilfe zu einem wichtigen Thema geworden. Die Zusammenarbeit zwischen der Arbeitslosenversicherung und der Sozialhilfe soll deshalb verbessert werden. Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO hat eine Grundlagenstudie über das Kooperationspotenzial dieser beiden Institutionen erstellen lassen. Die Studie liefert elf Vorschläge, wie die Zusammenarbeit vertieft werden könnte.
06.08.2010 - 4. Revision der Arbeitslosenversicherung - Ja zur langfristigen Finanzierung der ALV
Am 26. September 2010 wird über die 4. Revision der Arbeitslosenversicherung (ALV) abgestimmt. Der Bundesrat ist überzeugt, dass sie nötig, ausgewogen und zweckmässig ist. Er empfiehlt dem Volk, die Revision anzunehmen. Nur eine finanziell stabile ALV kann Arbeitslose wirksam unterstützen und fördern. Die Revision leistet einen wichtigen Beitrag zur sozialen Sicherheit in der Schweiz. Bundespräsidentin Doris Leuthard hat heute die Argumente des Bundesrats dargelegt.
13.07.2010 - Die Statistik der Ergänzungsleistungen zur AHV und IV 2009 ist erschienen
Im Jahr 2009 stiegen die EL-Ausgaben um 6.1 Prozent und beliefen sich auf 3.9 Milliarden Franken. Dieses Ausgabenwachstum ist zurückzuführen auf gestiegene EL-Durchnittsbeträge vor allem bei Heimbewohnenden und einen generellen Zuwachs der Bezügerbestände. 271 300 Personen erhielten eine EL, 2.9 Prozent mehr als im Vorjahr. Zum ersten Mal seit langem verzeichnen die EL zur IV mit 2.4 Prozent Zunahme ein schwächeres Wachstum als die EL zur AHV mit 3.2 Prozent. 37 Prozent der IV-Rentner und -Rentnerinnen bezogen eine EL. Bei den Personen mit einer Altersrente blieb der Bedarf nach EL in den letzten Jahren stabil. Bei ihnen waren rund 12 Prozent auf EL angewiesen. Gedruckte Gratisexemplare sind verfügbar ab Mitte August 2010; Bestellung via Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL), Vertrieb Publikationen, CH-3003 Bern, Fax 031 325 50 58, www.bundespublikationen.admin.ch (Bestellnummer: 318.685.10 d).
30.06.2010 - Revision der Arbeitslosenversicherung: Auswirkungen auf Sozialhilfe vertretbar
Der Bundesrat hat in einem Bericht die Auswirkungen der geplanten Revision der Arbeitslosenversicherung auf die Kantone und die Gemeinden geprüft: Abstriche bei den Leistungen können dazu führen, dass bei Einführung der neuen Regeln kurzfristig mehr Sozialhilfe beansprucht werden muss. Die Arbeitslosenversicherung wird die Betroffenen im Wissen um ihre schwierige Situation aber umso intensiver betreuen. Sie trägt mit ihrer Beratungs- und Vermittlungstätigkeit massgeblich dazu bei, dass erwerbslose Personen wieder eine Stelle finden.
30.06.2010 - ALV: Erreichung der Schuldenobergrenze führt zu höheren Lohnabzügen
Die Arbeitslosenversicherung (ALV) hat diesen Frühling die im geltenden Gesetz verankerte Schuldenobergrenze überschritten. Der Bundesrat ist in diesem Fall verpflichtet, die Lohnabzüge rasch zu erhöhen. Das Ausmass der Erhöhung hängt vom weiteren politischen Verlauf ab: Wenn das Referendum gegen die vom Parlament verabschiedete Gesetzesrevision zustande kommt und vom Volk gutgeheissen wird, ist es zur Stabilisierung und zum Schuldenabbau der Arbeitslosenversicherung nötig, die Lohnabzüge per 1. Januar 2011 um 0,5 Prozentpunkte anzuheben. Wird die Revision angenommen, werden die Beiträge wie darin vorgesehen um 0,2 Lohnprozente erhöht. Die Anhebung ist in diesem Fall geringer, da mit der Revision Leistungskürzungen verbunden sind. In beiden Fällen wird zusätzlich ein Solidaritätsprozent eingeführt. Das hat der Bundesrat heute beschlossen.
18.06.2010 - Bundesrat erhöht den Beitragssatz für die Erwerbsersatzordnung
Der Beitragssatz für die Erwerbsersatzordnung (EO) wird vom 1. Januar 2011 bis Ende 2015 von heute 0,3 auf 0,5 Lohnprozente angehoben. Damit wird den zusätzlichen Ausgaben der EO für die Mutterschaftsentschädigung Rechnung getragen und sichergestellt, dass die EO ihre Leistungen jederzeit erbringen kann.
01.06.2010 - AHV-Statistik Dezember 2009
Die Ausgaben der Altersversicherung beliefen sich im Jahr 2009 auf 35.8 Milliarden Franken. Die Renten machten mit 34.9 Milliarden Franken den Hauptteil der Leistungen aus. Weitere Ausgaben waren die Hilflosenentschädigungen (467 Millionen Franken) und die Beiträge an Hilfsorganisationen für betagte Menschen (102 Millionen). Zur Finanzierung haben die beitragspflichtigen Einkommen 27.3 Milliarden Franken oder 68.8 % der gesamten Einnahmen (39.7 Mia. Franken) beigetragen. Der Bund als zweite bedeutende Finanzierungsquelle hat 7 Milliarden Franken (17.8 %) überwiesen. Der Anteil am Mehrwertsteuerprozent zu Gunsten der AHV hat einen Betrag von 2.1 Milliarden Fanken (5.4 %) erbracht. Die neue AHV-Statistik gibt weitere Auskünfte über diese Zahlen und geht insbesondere auf die Struktur der Renten-Bezüger nach verschiedenen Kriterien ein.
Im Jahr 2009 stiegen die EL-Ausgaben um 6.1 Prozent und beliefen sich auf 3.9 Milliarden Franken. Dieses Ausgabenwachstum ist zurückzuführen auf gestiegene EL-Durchnittsbeträge vor allem bei Heimbewohnenden und einen generellen Zuwachs der Bezügerbestände. 271 300 Personen erhielten eine EL, 2.9 Prozent mehr als im Vorjahr. Zum ersten Mal seit langem verzeichnen die EL zur IV mit 2.4 Prozent Zunahme ein schwächeres Wachstum als die EL zur AHV mit 3.2 Prozent. 37 Prozent der IV-Rentner und -Rentnerinnen bezogen eine EL. Bei den Personen mit einer Altersrente blieb der Bedarf nach EL in den letzten Jahren stabil. Bei ihnen waren rund 12 Prozent auf EL angewiesen. Gedruckte Gratisexemplare sind verfügbar ab Mitte August 2010; Bestellung via Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL), Vertrieb Publikationen, CH-3003 Bern, Fax 031 325 50 58, www.bundespublikationen.admin.ch (Bestellnummer: 318.685.10 d).
30.06.2010 - Revision der Arbeitslosenversicherung: Auswirkungen auf Sozialhilfe vertretbar
Der Bundesrat hat in einem Bericht die Auswirkungen der geplanten Revision der Arbeitslosenversicherung auf die Kantone und die Gemeinden geprüft: Abstriche bei den Leistungen können dazu führen, dass bei Einführung der neuen Regeln kurzfristig mehr Sozialhilfe beansprucht werden muss. Die Arbeitslosenversicherung wird die Betroffenen im Wissen um ihre schwierige Situation aber umso intensiver betreuen. Sie trägt mit ihrer Beratungs- und Vermittlungstätigkeit massgeblich dazu bei, dass erwerbslose Personen wieder eine Stelle finden.
30.06.2010 - ALV: Erreichung der Schuldenobergrenze führt zu höheren Lohnabzügen
Die Arbeitslosenversicherung (ALV) hat diesen Frühling die im geltenden Gesetz verankerte Schuldenobergrenze überschritten. Der Bundesrat ist in diesem Fall verpflichtet, die Lohnabzüge rasch zu erhöhen. Das Ausmass der Erhöhung hängt vom weiteren politischen Verlauf ab: Wenn das Referendum gegen die vom Parlament verabschiedete Gesetzesrevision zustande kommt und vom Volk gutgeheissen wird, ist es zur Stabilisierung und zum Schuldenabbau der Arbeitslosenversicherung nötig, die Lohnabzüge per 1. Januar 2011 um 0,5 Prozentpunkte anzuheben. Wird die Revision angenommen, werden die Beiträge wie darin vorgesehen um 0,2 Lohnprozente erhöht. Die Anhebung ist in diesem Fall geringer, da mit der Revision Leistungskürzungen verbunden sind. In beiden Fällen wird zusätzlich ein Solidaritätsprozent eingeführt. Das hat der Bundesrat heute beschlossen.
18.06.2010 - Bundesrat erhöht den Beitragssatz für die Erwerbsersatzordnung
Der Beitragssatz für die Erwerbsersatzordnung (EO) wird vom 1. Januar 2011 bis Ende 2015 von heute 0,3 auf 0,5 Lohnprozente angehoben. Damit wird den zusätzlichen Ausgaben der EO für die Mutterschaftsentschädigung Rechnung getragen und sichergestellt, dass die EO ihre Leistungen jederzeit erbringen kann.
01.06.2010 - AHV-Statistik Dezember 2009
Die Ausgaben der Altersversicherung beliefen sich im Jahr 2009 auf 35.8 Milliarden Franken. Die Renten machten mit 34.9 Milliarden Franken den Hauptteil der Leistungen aus. Weitere Ausgaben waren die Hilflosenentschädigungen (467 Millionen Franken) und die Beiträge an Hilfsorganisationen für betagte Menschen (102 Millionen). Zur Finanzierung haben die beitragspflichtigen Einkommen 27.3 Milliarden Franken oder 68.8 % der gesamten Einnahmen (39.7 Mia. Franken) beigetragen. Der Bund als zweite bedeutende Finanzierungsquelle hat 7 Milliarden Franken (17.8 %) überwiesen. Der Anteil am Mehrwertsteuerprozent zu Gunsten der AHV hat einen Betrag von 2.1 Milliarden Fanken (5.4 %) erbracht. Die neue AHV-Statistik gibt weitere Auskünfte über diese Zahlen und geht insbesondere auf die Struktur der Renten-Bezüger nach verschiedenen Kriterien ein.
04.02.2010 - Merkblätter der Informationsstelle AHV/IV aktualisiert
Die Informationsstelle AHV/IV hat ihre Merkblätter aktualisiert. Die Merkblätter sind via Internet abrufbar und können bei den AHV-Ausgleichskassen, deren Zweigstellen sowie den IV-Stellen bezogen werden.
Die Informationsstelle AHV/IV hat ihre Merkblätter aktualisiert. Die Merkblätter sind via Internet abrufbar und können bei den AHV-Ausgleichskassen, deren Zweigstellen sowie den IV-Stellen bezogen werden.
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