IV Invalidenversicherung

 
05.04.2012 - Medizinische Gutachten in der IV: Qualitätssicherung und faire Verfahren - NEU
Auf den 1. März 2012 hat die Invalidenversicherung ein neues Vergabesystem für polydisziplinäre medizinische Gutachten eingeführt und gleichzeitig höhere und einheitliche Qualitätsanforderungen an die Gutachterstellen sowie Kontrollmassnahmen definiert. Zudem werden die Partizipationsrechte der Versicherten im Begutachtungsverfahren gestärkt. Damit erfüllt die IV die Forderungen des Bundesgerichts aus einem Urteil vom Juni 2011, welches im Nachgang zu einem Rechtsgutachten und der Parlamentarischen Initiative Faire Begutachtung und rechtstaatliche Verfahren ergangen war.
 
03.04.2012 - Umfassende Untersuchung zur wirtschaftlichen Situation von IV-Rentnern - NEU
IV-Rentner leben häufiger mit knappen finanziellen Mitteln als die Gesamtbevölkerung, sind aber weitgehend vor Armut geschützt. Viele Haushalte mit geringen Einkommen und mit Kindern stehen nach einer Rentenzusprache besser da als vorher. Das zeigt eine umfassende Studie zur wirtschaftlichen Situation der IV-Rentner im Auftrag des Bundesamts für Sozialversicherungen BSV, die heute veröffentlicht wurde.
 
02.02.2012 - «Arbeitgeber und IV gemeinsam für die Eingliederung»: Medienkonferenz vom 27. Februar 2012
Seit dem 1. Januar, mit dem Inkrafttreten der IV-Revision 6a, verfügt die Invalidenversicherung über starke zusätzliche Instrumente für die Eingliederung von gesundheitlich beeinträchtigten Menschen ins Erwerbsleben. Die Spitzen des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes, des Schweizerischen Gewerbeverbandes, der IV-Stellen-Konferenz und des Bundesamtes für Sozialversicherungen sowie der gastgebende Unternehmer zeigen auf, warum die heutigen Angebote der IV es für die Unternehmen interessant machen, Menschen mit gesundheitlicher Beeinträchtigung weiter zu beschäftigen oder anzustellen, und warum die gesteckten Eingliederungsziele mit vereintem Einsatz erreicht werden können. Die gemeinsame Kampagne zur Information der Arbeitgeber ist angelaufen, die ersten Informationsmittel werden präsentiert.
 
27.01.2012 - Rückerstattung von Subventionen an die IV
Die Invalidenversicherung erhält 2.2 Mio. Franken zurück, die in den Jahren 2007 bis 2010 aufgrund des damaligen Leistungsvertrags zu viel an das Consortium Sehbehindertenhilfe Selbsthilfe Schweiz (CSSS) ausbezahlt wurden.
 
16.11.2011 - IV-Revision 6a ab 1. Januar 2012 in Kraft: Mehr Eingliederungsangebote und neuer Assistenzbeitrag
Der Bundesrat hat den ersten Teil der 6. IV-Revision auf den 1. Januar 2012 in Kraft gesetzt und die Ausführungsbestimmungen verabschiedet. Damit erhält die Invalidenversicherung zusätzliche Instrumente für die Wiedereingliederung von Menschen mit Behinderung ins Erwerbsleben. Dank des neuen Assistenzbeitrags können zudem mehr Menschen mit Behinderung ihre Pflege und Betreuung selber organisieren und zuhause ein eigenständiges Leben führen. Davon profitieren auch Eltern von schwer pflegebedürftigen Kindern.
 
12.07.2011 - Die Statistik der Ergänzungsleistungen zur AHV und IV 2010 ist erschienen
Im Jahr 2010 stiegen die EL-Ausgaben um 4.3 Prozent und beliefen sich auf 4.1 Milliarden Franken. 277 100 Personen erhielten eine EL, 2.2 Prozent mehr als im Vorjahr. Nur einmal seit 1998 lag diese Zuwachsrate tiefer. Somit bestätigt sich das verlangsamte Wachstum der EL-Bezügerzahlen der letzten vier Jahre. 38 Prozent der IV-Rentner und -Rentnerinnen bezogen eine EL. Bei den Personen mit einer Altersrente blieb der Bedarf nach EL in den letzten Jahren stabil. Bei ihnen waren rund 12 Prozent auf EL angewiesen. Eine wichtige Aufgabe übernehmen die EL bei der Finanzierung eines Heimaufenthalts. Sie decken die hohen Kosten, die oft das Budget eines Rentners oder einer Rentnerin übersteigen. Im Jahr 2010 wohnten 66 100 Personen mit EL in einem Heim. Das waren etwa 50 Prozent aller im Heim Lebenden. Der EL-Betrag für eine Person im Heim machte im Durchschnitt 3 000 Franken im Monat aus, gut dreimal mehr als für EL-beziehende Personen zu Hause. Gedruckte Gratisexemplare sind verfügbar ab Mitte August 2011; Bestellung via Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL), Vertrieb Publikationen, CH-3003 Bern, Fax 031 325 50 58, www.bundespublikationen.admin.ch (Bestellnummer: 318.685.10 d).
 
05.07.2011 - Betrugsbekämpfung in der IV 2010
Im Jahr 2010 hat die IV in 2 250 verdächtigen Fällen Ermittlungen aufgenommen. 2'010 Ermittlungen wurden abgeschlossen. Dabei bestätigte sich der Verdacht in 300 Fällen, was eine Herabsetzung oder Aufhebung der Rentenleistung, resp. eine Nichtsprechung einer Neurente zur Folge hatte. Damit konnten insgesamt 220 ganze Renten eingespart werden. Daraus resultiert eine hochgerechnete Gesamteinsparung der IV von rund 80 Mio. Franken, bei Kosten von 7,15 Mio.
 
29.06.2011 - Pauschalvergütung für Hörgeräte
Ab dem 1. Juli 2011 erhalten die IV- und AHV-Versicherten für die Versorgung mit Hörgeräten neu eine pauschale Vergütung. Der Systemwechsel stärkt den Wettbewerb. Es wird erwartet, dass die Preise der Geräte und der Dienstleistungen sinken und dass die Sozialversicherungen jährlich rund 30 Millionen Franken einsparen, ohne dass die Qualität der Hörgeräteversorgungen darunter leidet. Das BSV erklärt auf seiner Website das neue Pauschalsystem und stellt weitere Informationen zum Thema zur Verfügung.
 
31.05.2011 - IV-Statistik 2010
Die Eidgenössische Invalidenversicherung (IV) richtete 2010 an insgesamt 450'000 Personen Leistungen aus. Den grössten Ausgabenteil bildeten die Renten mit 5,9 Mia. Franken. Die Eingliederungsmassnahmen schlugen mit 1,4 Mia. Franken zu Buche. Diese und weitere Ergebnisse liefert die neue Ausgabe der IV-Statistik. Sie besteht aus Text- und Tabellenteil und gibt einen deskriptiven Überblick über die verschiedenen Leistungsbereiche der IV. Der Schwerpunkt liegt auf der Struktur der Leistungsbezüger.
 
25.05.2011 - Pauschalvergütung von Hörgeräten ab 1. Juli 2011
Die Invalidenversicherung und die AHV vergüten die Versorgung mit Hörgeräten ab 1. Juli 2011 mit Pauschalbeiträgen an die Hörbehinderten. Der Bundesrat und das EDI haben die zur Umsetzung des neuen Systems notwendigen Verordnungsbestimmungen erlassen. Das Pauschalsystem übergibt den Versicherten deutlich mehr Selbstverantwortung und Entscheidungsfreiheit, es bringt Wettbewerb in die Hörgeräte-Versorgung, tiefere Preise und Einsparungen für die Sozialversicherungen.
 
13.05.2011 - 6. IV-Revision, 2. Massnahmenpaket: letzter Schritt zur nachhaltigen Sanierung der Invalidenversicherung
Der Bundesrat hat die Botschaft zum zweiten Massnahmenpaket der 6. Revision der Invalidenversicherung zu Handen des Parlaments verabschiedet. Mit dieser "IV-Revision 6b" erfüllt er dessen Auftrag, die IV insbesondere mit Einsparungen zu sanieren. Das Massnahmenpaket stellt sicher, dass die IV ab Ende der befristeten Mehrwertsteuererhöhung, also ab 2018, finanziell auf eigenen Beinen steht. Die Revision 6b zielt überdies darauf ab, bis 2025 die Schulden der IV beim AHV-Fonds vollständig zurück zu zahlen, also bis zu einer Phase, in welcher die AHV auf genügend Liquidität angewiesen sein wird. Die Revision 6b soll 2015 in Kraft treten.
 
31.03.2011 - Forschung als Grundlage für die Weiterentwicklung der Invalidenversicherung
2006 hat das Bundesamt für Sozialversicherungen ein vierjähriges Forschungsprogramm zur Invalidenversicherung (FoP-IV) lanciert. Der nun vorliegende Synthesebericht fasst die wichtigsten Resultate der 19 Forschungsprojekte zusammen. Zweck des Forschungsprogramms war es, wissenschaftlich fundierte Erklärungen zu finden unter anderem für die starke Zunahme der Bezügerinnen und Bezüger von IV-Renten seit den 1990er Jahren bis gegen 2005 oder für den Umstand, dass die Zahl der psychisch begründeten IV-Renten überproportional wuchs. Insbesondere in dem für die IV zentralen Bereich der Eingliederung konnten Erkenntnisse bereits in Reformmassnahmen umgesetzt werden. Ein nächstes Forschungsprogramm ist bereits lanciert.
 
18.03.2011 - 6. IV-Revision: Räte sagen Ja zu erstem Massnahmenpaket
Das erste Massnahmenpaket der 6. Revision zur Sanierung der Invalidenversicherung IV und Wiedereingliederung von IV-Rentnerinnen und Rentnern kann voraussichtlich auf den 1. Januar 2012 in Kraft gesetzt werden. Die eidgenössischen Räte stimmten der Teilrevision am Freitag in der Schlussabstimmung zu. Definitiv verabschiedet wurde auch das neue Psychologieberufegesetz, das die Aus- und Weiterbildung regelt und die Patienten besser schützt.

17.12.2010 - IV vergütet Hörgeräte-Versorgung künftig pauschal
Die Invalidenversicherung wird die Versorgung mit Hörgeräten neu mit Pauschalbeiträgen an die Hörbehinderten vergüten. Der heute geltende Tarifvertrag mit den Akustikerverbänden wird gekündigt. Das Bundesamt für Sozialversicherungen arbeitet zurzeit die Detailmodalitäten des neuen Systems aus, dessen Eckwerte heute den Vertretungen der Branche und der Hörbehinderten mitgeteilt wurden. Das Pauschalsystem übergibt den Versicherten deutlich mehr Selbstverantwortung und Entscheidungsfreiheit, es bringt Wettbewerb in die Hörgeräte-Versorgung, tiefere Preise und den Sozialversicherungen weitere Einsparungen.
 
05.11.2010 - Betrugsbekämpfung in der IV 2009
Die Betrugsbekämpfung in der Invalidenversicherung zeigt Wirkung: Im Jahr 2009 hat die IV in 2 550 verdächtigen Fällen Ermittlungen aufgenommen. 1'180 Ermittlungen wurden abgeschlossen. Dabei bestätigte sich der Verdacht in 240 Fällen, was eine Herabsetzung oder Aufhebung der Rentenleistung, resp. eine Nichtsprechung einer Neurente zur Folge hatte. Damit konnten insgesamt 180 ganze Renten eingespart werden, was einer jährlichen Ausgabenreduktion von rund 4,6 Mio. Franken entspricht.

27.10.2010 - Eigenständiger IV-Ausgleichsfonds
Der Bundesrat hat die Änderung der Verordnung über die Verwaltung des Ausgleichsfonds der AHV verabschiedet. Die Verordnungsbestimmungen ergänzen das Bundesgesetz über die Sanierung der IV und ermöglichen so die Einrichtung eines eigenständigen IV-Ausgleichsfonds. AHV, IV und EO verfügen künftig über eigene Ausgleichsfonds. Das Gesetz über die Sanierung der IV und die Verordnungsänderung treten per 1. Januar 2011 in Kraft.

01.07.2010 - Forschungsbericht: Fallanalyse zur beruflichen Integration von Personen mit psychischen Störungen
Psychische Erkrankungen sind immer häufiger die Ursache für Arbeitsunfähigkeit und Invalidenrentenbezug. Die vorliegende Untersuchung im Rahmen des Forschungsprogramms zur IV des Bundesamtes für Sozialversicherungen hat zum Ziel, Prädiktoren für eine erfolgreiche berufliche Wiedereingliederung von Personen mit psychischen Störungen zugunsten der Prävention von IV-Berentung und einer bedarfsgerechten Versorgung auf dem ersten und zweiten Arbeitsmarkt zu identifizieren.

23.06.2010 - 6. IV-Revision, 2. Teil: letzter Schritt zur nachhaltigen Sanierung der Invalidenversicherung
Der Bundesrat hat die Vernehmlassung zum zweiten Massnahmenpaket der 6. Revision der Invalidenversicherung eröffnet. Mit dieser "IV-Revision 6b" erfüllt er den Auftrag des Parlaments, die IV insbesondere mit Einsparungen zu sanieren. Das Massnahmenpaket stellt sicher, dass die IV ab Ende der befristeten Mehrwertsteuererhöhung, also ab 2018, finanziell auf eigenen Beinen steht. Sie ermöglicht es der IV darüber hinaus ihre Schulden bei der AHV bis voraussichtlich 2028 zu tilgen. Die Vernehmlassung dauert bis 15. Oktober 2010. Die IV-Revision 6b soll 2015 in Kraft treten.

10.06.2010 - Invalidität und Migration: Zwei Studien
Die Tatsache, dass bestimmte Gruppen der ausländischen Bevölkerung verhältnismässig häufiger als Schweizerinnen und Schweizer und auch häufiger als andere Ausländergruppen eine Rente der IV erhalten, gibt regelmässig Anlass zu Kontroversen. Zwei Studien des Bundesamts für Sozialversicherungen BSV bringen nun erstmals Licht in diese Angelegenheit und Antwort auf entsprechende Fragen.

01.06.2010 - IV-Statistik Dezember 2009
Die Eidgenössische Invalidenversicherung (IV) richtete 2009 an insgesamt 460'000 Personen Leistungen aus. Den grössten Ausgabenteil bildeten die Renten mit 6.1 Mia. Franken. Die Eingliederungsmassnahmen schlugen mit 1.4 Mia. Franken zu Buche. Diese und viele weitere Informationen liefert die neue Ausgabe der IV-Statistik. Sie besteht aus Text- und Tabellenteil und gibt einen deskriptiven Überblick über die verschiedenen Leistungsbereiche der IV. Der Schwerpunkt liegt auf der Struktur der Leistungsbezüger.


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