WirtschaftsNews
24.01.2012 - OECD-Länderbericht zur Schweizer Wirtschaftspolitik: Trotz guter Wirtschaftsleistung sind weitere Reformschritte angezeigt - NEU
Die starke Aufwertung des Schweizer Frankens spricht für eine weiterhin grosszügige Geldversorgung, so die konjunkturpolitische Empfehlung im neusten OECD-Bericht zur Wirtschaftspolitik der Schweiz. Der Bericht ortet allerdings Hinweise auf eine mögliche Immobilienmarktblase und erachtet die Einführung neuer makroprudentieller Instrumente als wichtig. Die Anreize für die Haushalte, sich zu verschulden, sollten generell reduziert werden. Zur Begrenzung finanzieller Risiken sollte die Regulierung der Grossbanken weiter gehen als vom Parlament vorgesehen. Zur Verbesserung der Wachstumschancen der Schweizer Wirtschaft empfiehlt die OECD weiter eine Steuerreform und kostenwirksamere Strategien zum Abbau der Treibhausgasemissionen. Der Bericht ist am 24. Januar 2012 in Gegenwart von Bundesrat Johann Schneider-Ammann durch OECD-Generalsekretär Angel Gurría in Bern vorgestellt worden.
Die starke Aufwertung des Schweizer Frankens spricht für eine weiterhin grosszügige Geldversorgung, so die konjunkturpolitische Empfehlung im neusten OECD-Bericht zur Wirtschaftspolitik der Schweiz. Der Bericht ortet allerdings Hinweise auf eine mögliche Immobilienmarktblase und erachtet die Einführung neuer makroprudentieller Instrumente als wichtig. Die Anreize für die Haushalte, sich zu verschulden, sollten generell reduziert werden. Zur Begrenzung finanzieller Risiken sollte die Regulierung der Grossbanken weiter gehen als vom Parlament vorgesehen. Zur Verbesserung der Wachstumschancen der Schweizer Wirtschaft empfiehlt die OECD weiter eine Steuerreform und kostenwirksamere Strategien zum Abbau der Treibhausgasemissionen. Der Bericht ist am 24. Januar 2012 in Gegenwart von Bundesrat Johann Schneider-Ammann durch OECD-Generalsekretär Angel Gurría in Bern vorgestellt worden.
16.01.2012 - Produzenten- und Importpreisindex im Dezember und im Jahresverlauf 2011 Steigende Preise im Dezember - Mittlere Jahresteuerung 2011 von -0,9 Prozent - NEU
Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise erhöhte sich im Dezember 2011 um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat. Sein Stand beträgt 97,7 Punkte (Basis Dezember 2010 = 100). Vor allem die erneut eingetretenen Preissteigerungen für Erdöl und Erdölprodukte führten zu einem Anstieg des Importpreisindexes um 0,5 Prozent, während sich der Produzentenpreisindex für die im Inland hergestellten Güter um 0,2 Prozent erhöhte. Innert Jahresfrist war ein Preisrückgang von 2,3 Prozent festzustellen.Über das gesamte Jahr 2011 betrachtet ergab sich ein gegenüber 2010 um 0,9 Prozent tieferes Preisniveau, wobei die Preise der inländischen Produzenten (-1,1%) stärker sanken als die Importpreise (-0,5%). Nach einer Phase mit leichten Preissteigerungen bis im April 2011, sind ab Mai bis November zum Teil deutliche Preisrückgänge festzustellen. Erst der Dezember 2011 wies wieder einen Preisanstieg auf. In der Gesamtbilanz des Jahres 2011 verzeichneten viele Produkte tiefere Preise als im Vorjahr (insbesondere chemische und pharmazeutische Produkte, Computer, elektrische Ausrüstungen und Maschinen). In die Gegenrichtung wirkten vor allem Preiserhöhungen bei Erdöl- und Metallprodukten sowie beim Gas.
Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise erhöhte sich im Dezember 2011 um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat. Sein Stand beträgt 97,7 Punkte (Basis Dezember 2010 = 100). Vor allem die erneut eingetretenen Preissteigerungen für Erdöl und Erdölprodukte führten zu einem Anstieg des Importpreisindexes um 0,5 Prozent, während sich der Produzentenpreisindex für die im Inland hergestellten Güter um 0,2 Prozent erhöhte. Innert Jahresfrist war ein Preisrückgang von 2,3 Prozent festzustellen.Über das gesamte Jahr 2011 betrachtet ergab sich ein gegenüber 2010 um 0,9 Prozent tieferes Preisniveau, wobei die Preise der inländischen Produzenten (-1,1%) stärker sanken als die Importpreise (-0,5%). Nach einer Phase mit leichten Preissteigerungen bis im April 2011, sind ab Mai bis November zum Teil deutliche Preisrückgänge festzustellen. Erst der Dezember 2011 wies wieder einen Preisanstieg auf. In der Gesamtbilanz des Jahres 2011 verzeichneten viele Produkte tiefere Preise als im Vorjahr (insbesondere chemische und pharmazeutische Produkte, Computer, elektrische Ausrüstungen und Maschinen). In die Gegenrichtung wirkten vor allem Preiserhöhungen bei Erdöl- und Metallprodukten sowie beim Gas.
11.01.2012 - Aussenwirtschaftspolitik in einem schwierigen internationalen Umfeld - NEU
Der Bundesrat hat am 11. Januar 2012 den Bericht zur Aussenwirtschaftspolitik 2011 verabschiedet. Das Schwerpunktkapitel zur Standortbestimmung der Aussenwirtschafts-strategie steht im Zeichen der Finanz-, Wirtschafts- und Schuldenkrise und zeigt, wo der Bundesrat in den kommenden Jahren die Akzente setzen will. Der Bundesrat legt besonderen Wert darauf, in diesem schwierigen internationalen Umfeld die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft zu verbessern. Dabei setzt er sich dafür ein, den Zugang zu ausländischen Märkten zu erleichtern. Aber auch innere Reformen und autonome Liberalisierungsmassnahmen sowie ein Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung in Partnerländern stehen im Fokus.
Der Bundesrat hat am 11. Januar 2012 den Bericht zur Aussenwirtschaftspolitik 2011 verabschiedet. Das Schwerpunktkapitel zur Standortbestimmung der Aussenwirtschafts-strategie steht im Zeichen der Finanz-, Wirtschafts- und Schuldenkrise und zeigt, wo der Bundesrat in den kommenden Jahren die Akzente setzen will. Der Bundesrat legt besonderen Wert darauf, in diesem schwierigen internationalen Umfeld die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft zu verbessern. Dabei setzt er sich dafür ein, den Zugang zu ausländischen Märkten zu erleichtern. Aber auch innere Reformen und autonome Liberalisierungsmassnahmen sowie ein Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung in Partnerländern stehen im Fokus.
09.01.2012 - Entwicklung der Detailhandelsumsätze im November 2011 Realer Umsatzanstieg von 1,8 Prozent - NEU
Gemäss den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) sind die realen Detailhandelsumsätze im November 2011 im Vorjahresvergleich um 1,8 Prozent gestiegen (nominal -1,8%). Saisonbereinigt stiegen die realen Detailhandelsumsätze im November 2011 gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent (nominal +0,3%).
Gemäss den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) sind die realen Detailhandelsumsätze im November 2011 im Vorjahresvergleich um 1,8 Prozent gestiegen (nominal -1,8%). Saisonbereinigt stiegen die realen Detailhandelsumsätze im November 2011 gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent (nominal +0,3%).
09.01.2012 - Die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Dezember 2011 / Jahresdurchschnitte 2011 - NEU
Arbeitslosigkeit im Dezember 2011. Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO waren Ende Dezember 2011 130 662 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben, 9 553 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote stieg damit von 3,1% im November 2011 auf 3,3% im Berichtsmonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 17 974 Personen (-12,1%).
Arbeitslosigkeit im Dezember 2011. Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO waren Ende Dezember 2011 130 662 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben, 9 553 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote stieg damit von 3,1% im November 2011 auf 3,3% im Berichtsmonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 17 974 Personen (-12,1%).
06.01.2012 - Landesindex der Konsumentenpreise im Dezember 2011 Preisrückgang um 0,2 Prozent - NEU
Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Landesindex der Konsumentenpreise verzeichnete im Dezember 2011 einen Rückgang um 0,2 Prozent. Er erreichte den Stand von 99,3 Punkten (Dezember 2010=100). Innert Jahresfrist betrug die Teuerung -0,7 Prozent, verglichen mit Jahresraten von -0,5 Prozent im November 2011 und von 0,5 Prozent im Dezember 2010. Die durchschnittliche Jahresteuerung für das Jahr 2011 betrug 0,2 Prozent.
Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Landesindex der Konsumentenpreise verzeichnete im Dezember 2011 einen Rückgang um 0,2 Prozent. Er erreichte den Stand von 99,3 Punkten (Dezember 2010=100). Innert Jahresfrist betrug die Teuerung -0,7 Prozent, verglichen mit Jahresraten von -0,5 Prozent im November 2011 und von 0,5 Prozent im Dezember 2010. Die durchschnittliche Jahresteuerung für das Jahr 2011 betrug 0,2 Prozent.
22.12.2011 - Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) und abgeleitete Statistiken: Arbeitsangebot im 3. Quartal 2011 Zunahme der Erwerbstätigen und Rückgang der Erwerbslosenquote gemäss ILO gegenüber dem Vorjahr
Gemäss den Erhebungen des Bundesamtes für Statistik (BFS) stieg die Zahl der Erwerbstätigen in der Schweiz im 3. Quartal 2011 gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode um 2,2 Prozent. In der Europäischen Union hat sie sich kaum verändert (-0,1%). Die Erwerbslosenquote gemäss Definition des Internationalen Arbeitsamtes (ILO) sank in der Schweiz im gleichen Zeitraum von 4,6 auf 4,2 Prozent. In der EU verzeichnete die Erwerbslosenquote gemäss ILO eine sehr leichte Zunahme von 9,4 auf 9,5 Prozent.
Gemäss den Erhebungen des Bundesamtes für Statistik (BFS) stieg die Zahl der Erwerbstätigen in der Schweiz im 3. Quartal 2011 gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode um 2,2 Prozent. In der Europäischen Union hat sie sich kaum verändert (-0,1%). Die Erwerbslosenquote gemäss Definition des Internationalen Arbeitsamtes (ILO) sank in der Schweiz im gleichen Zeitraum von 4,6 auf 4,2 Prozent. In der EU verzeichnete die Erwerbslosenquote gemäss ILO eine sehr leichte Zunahme von 9,4 auf 9,5 Prozent.
20.12.2011 - November 2011: Aussenhandel angeschlagen
Im November 2011 stiegen die Exporte leicht, während die Importe deutlich sanken. Ausfuhrseitig erzielten allerdings nur 4 Branchen ein Plus. Weiterhin sichtbar rückläufig waren die Güterpreise, und zwar in beiden Verkehrsrichtungen. Aufgrund der gegensätzlichen Entwicklung zwischen den Exporten und den Importen resultierte in der Handelsbilanz ein massiver Überschuss von 3,0 Mrd. Fr.
Im November 2011 stiegen die Exporte leicht, während die Importe deutlich sanken. Ausfuhrseitig erzielten allerdings nur 4 Branchen ein Plus. Weiterhin sichtbar rückläufig waren die Güterpreise, und zwar in beiden Verkehrsrichtungen. Aufgrund der gegensätzlichen Entwicklung zwischen den Exporten und den Importen resultierte in der Handelsbilanz ein massiver Überschuss von 3,0 Mrd. Fr.
15.12.2011 - Produktions-, Auftrags-, Umsatz- und Lagerindizes im sekundären Sektor für das 3. Quartal 2011 Schweizer Industrie spürt Gegenwind
Der Geschäftsgang der Schweizer Industrie ist im 3. Quartal 2011 negativ ausgefallen. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal nahm die Produktion um 1,4 Prozent ab, auch der Umsatz ging zurück (-0,5%). Weiter sind die Auftragseingänge (-4,3%) als auch die Auftragsbestände (-0,2%) negativ. Die Fertigwarenlager verzeichneten ein Plus (+7,3).
Der Geschäftsgang der Schweizer Industrie ist im 3. Quartal 2011 negativ ausgefallen. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal nahm die Produktion um 1,4 Prozent ab, auch der Umsatz ging zurück (-0,5%). Weiter sind die Auftragseingänge (-4,3%) als auch die Auftragsbestände (-0,2%) negativ. Die Fertigwarenlager verzeichneten ein Plus (+7,3).
14.12.2011 - Produzenten- und Importpreisindex im November 2011 Der sinkende Preistrend setzt sich fort - Jahresteuerung -2,4 Prozent
Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise sank im November 2011 um 0,8 Prozent gegenüber dem Vormonat und erreichte den Stand von 97,3 Punkten (Basis Dezember 2010 = 100). Damit setzte sich der seit Mai 2011 anhaltende Trend sinkender Preise fort. Der Rückgang betrug sowohl für die Inland- als auch die Importprodukte 0,8 Prozent. Verantwortlich dafür waren vor allem die wesentlich tieferen Preise für die vierteljährlich erhobenen chemischen und pharmazeutischen Produkte. Innert Jahresfrist sank das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 2,4 Prozent.
Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise sank im November 2011 um 0,8 Prozent gegenüber dem Vormonat und erreichte den Stand von 97,3 Punkten (Basis Dezember 2010 = 100). Damit setzte sich der seit Mai 2011 anhaltende Trend sinkender Preise fort. Der Rückgang betrug sowohl für die Inland- als auch die Importprodukte 0,8 Prozent. Verantwortlich dafür waren vor allem die wesentlich tieferen Preise für die vierteljährlich erhobenen chemischen und pharmazeutischen Produkte. Innert Jahresfrist sank das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 2,4 Prozent.
13.12.2011 - Konjunkturschwäche in der Schweiz
Konjunkturtendenzen und Prognosen der Expertengruppe Konjunkturprognosen des Bundes Winter 2011/2012*. Belastet durch das verschlechterte Konjunkturumfeld in der EU sowie den immer noch hoch bewerteten Franken kühlt sich die Schweizer Wirtschaft derzeit stark ab. Ein krisenhafter Konjunktureinbruch wie Ende 2008 zeichnet sich bislang aber nicht ab. Unter der Annahme, dass eine weitere Eskalation der Schuldenkrise im Euroraum vermieden werden kann, sollte die Konjunkturschwäche in der Schweiz begrenzt und von relativ kurzer Dauer bleiben. Die Expertengruppe rechnet für 2012 mit einem schwachen BIP-Wachstum (+0,5%), gefolgt von einer Erholung 2013 (+1,9%). Die Arbeitslosigkeit dürfte sich 2012 als Folge des Konjunkturtiefs vorübergehend spürbar erhöhen.
Konjunkturtendenzen und Prognosen der Expertengruppe Konjunkturprognosen des Bundes Winter 2011/2012*. Belastet durch das verschlechterte Konjunkturumfeld in der EU sowie den immer noch hoch bewerteten Franken kühlt sich die Schweizer Wirtschaft derzeit stark ab. Ein krisenhafter Konjunktureinbruch wie Ende 2008 zeichnet sich bislang aber nicht ab. Unter der Annahme, dass eine weitere Eskalation der Schuldenkrise im Euroraum vermieden werden kann, sollte die Konjunkturschwäche in der Schweiz begrenzt und von relativ kurzer Dauer bleiben. Die Expertengruppe rechnet für 2012 mit einem schwachen BIP-Wachstum (+0,5%), gefolgt von einer Erholung 2013 (+1,9%). Die Arbeitslosigkeit dürfte sich 2012 als Folge des Konjunkturtiefs vorübergehend spürbar erhöhen.
12.12.2011 - Beschäftigungsbarometer 3. Quartal 2011 Anhaltendes Beschäftigungswachstum trotz erster Anzeichen einer Verlangsamung
Die Indikatoren des Beschäftigungsbarometers (revidierte Daten), die vom Bundesamt für Statistik (BFS) vierteljährlich veröffentlicht werden, zeigen im Vorjahresvergleich ein deutliches Beschäftigungswachstum. Zum ersten Mal seit rund zwei Jahren waren jedoch beim Indikator der Beschäftigungsaussichten und bei der Zahl der offenen Stellen leichte Rückgänge gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Die Beschäftigung dürfte sich jedoch im nächsten Quartal auf dem gleichen Niveau halten.
Die Indikatoren des Beschäftigungsbarometers (revidierte Daten), die vom Bundesamt für Statistik (BFS) vierteljährlich veröffentlicht werden, zeigen im Vorjahresvergleich ein deutliches Beschäftigungswachstum. Zum ersten Mal seit rund zwei Jahren waren jedoch beim Indikator der Beschäftigungsaussichten und bei der Zahl der offenen Stellen leichte Rückgänge gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Die Beschäftigung dürfte sich jedoch im nächsten Quartal auf dem gleichen Niveau halten.
09.12.2011 - Importförderung zugunsten von Entwicklungs- und Transitionsländern
Am 9. Dezember 2011 hat der Bundesrat das Importförderungsprogramm «Swiss Import Promotion Program» (SIPPO) für den Zeitraum von 2012-2015 genehmigt. Das Programm SIPPO wird eine Erhöhung der Importe aus Entwicklungs- und Transitionsländern erlauben und neue Geschäftsgelegenheiten mit diesen Ländern eröffnen.
Am 9. Dezember 2011 hat der Bundesrat das Importförderungsprogramm «Swiss Import Promotion Program» (SIPPO) für den Zeitraum von 2012-2015 genehmigt. Das Programm SIPPO wird eine Erhöhung der Importe aus Entwicklungs- und Transitionsländern erlauben und neue Geschäftsgelegenheiten mit diesen Ländern eröffnen.
07.12.2011 - Die Lage auf dem Arbeitsmarkt im November 2011
Arbeitslosigkeit im November 2011. Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO waren Ende November 2011 121 109 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben, 5 931 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote stieg damit von 2,9% im Oktober 2011 auf 3,1% im Berichtsmonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 20 559 Personen (-14,5%).
Arbeitslosigkeit im November 2011. Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO waren Ende November 2011 121 109 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben, 5 931 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote stieg damit von 2,9% im Oktober 2011 auf 3,1% im Berichtsmonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 20 559 Personen (-14,5%).
06.12.2011 - Landesindex der Konsumentenpreise im November 2011 Preisrückgang um 0,2 Prozent
Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Landesindex der Konsumentenpreise verzeichnete im November 2011 einen Rückgang um 0,2 Prozent. Er erreichte den Stand von 99,4 Punkten (Dezember 2010=100). Innert Jahresfrist betrug die Teuerung -0,5 Prozent, verglichen mit Jahresraten von -0,1 Prozent im Oktober 2011 und von 0,2 Prozent im November 2010.
Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Landesindex der Konsumentenpreise verzeichnete im November 2011 einen Rückgang um 0,2 Prozent. Er erreichte den Stand von 99,4 Punkten (Dezember 2010=100). Innert Jahresfrist betrug die Teuerung -0,5 Prozent, verglichen mit Jahresraten von -0,1 Prozent im Oktober 2011 und von 0,2 Prozent im November 2010.
02.12.2011 - Entwicklung der Detailhandelsumsätze im Oktober 2011 Realer Umsatz unverändert
Gemäss den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) sind die realen Detailhandelsumsätze im Oktober 2011 im Vorjahresvergleich stabil geblieben (nominal -3,3%). Saisonbereinigt stiegen die realen Detailhandelsumsätze im Oktober 2011 gegenüber dem Vormonat um 2,5 Prozent (nominal +1,6%).
Gemäss den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) sind die realen Detailhandelsumsätze im Oktober 2011 im Vorjahresvergleich stabil geblieben (nominal -3,3%). Saisonbereinigt stiegen die realen Detailhandelsumsätze im Oktober 2011 gegenüber dem Vormonat um 2,5 Prozent (nominal +1,6%).
01.12.2011 - Das Bruttoinlandprodukt im 3. Quartal 2011
Das reale Bruttoinlandprodukt (BIP) der Schweiz stieg im 3. Quartal 2011 im Vergleich mit dem 2. Quartal um 0,2%.* Positive Wachstumsimpulse gingen vom privaten und öffentlichen Konsum sowie von den Bauinvestitionen aus. Demgegenüber wirkten sich rückläufige Exporte und Ausrüstungsinvestitionen negativ auf die BIP-Entwicklung aus. Produktionsseitig trugen vor allem binnenwirtschaftlich orientierte Sektoren zum Wachstum bei, während die Wertschöpfung in der Industrie schrumpfte. Verglichen mit dem 3. Quartal des Vorjahres resultierte ein BIP-Wachstum von 1,3%.
Das reale Bruttoinlandprodukt (BIP) der Schweiz stieg im 3. Quartal 2011 im Vergleich mit dem 2. Quartal um 0,2%.* Positive Wachstumsimpulse gingen vom privaten und öffentlichen Konsum sowie von den Bauinvestitionen aus. Demgegenüber wirkten sich rückläufige Exporte und Ausrüstungsinvestitionen negativ auf die BIP-Entwicklung aus. Produktionsseitig trugen vor allem binnenwirtschaftlich orientierte Sektoren zum Wachstum bei, während die Wertschöpfung in der Industrie schrumpfte. Verglichen mit dem 3. Quartal des Vorjahres resultierte ein BIP-Wachstum von 1,3%.
29.11.2011 - Steuerbelastung in der Schweiz 2010 nur leicht gestiegen
Die Fiskalquote der öffentlichen Haushalte der Schweiz beträgt 2010 voraussichtlich 29,8 % des Bruttoinlandproduktes (BIP). Damit ist sie mit einem Wachstum von 0,1 Prozentpunkten gegenüber 2009 relativ stabil geblieben. Die leichte Zunahme ist auf das Wachstum der Steuereinnahmen in den Kantonen und Gemeinden zurückzuführen. Im internationalen Vergleich liegt die Schweizer Fiskalquote nach wie vor deutlich unter dem OECD-Durchschnitt von 33,7 %.
Die Fiskalquote der öffentlichen Haushalte der Schweiz beträgt 2010 voraussichtlich 29,8 % des Bruttoinlandproduktes (BIP). Damit ist sie mit einem Wachstum von 0,1 Prozentpunkten gegenüber 2009 relativ stabil geblieben. Die leichte Zunahme ist auf das Wachstum der Steuereinnahmen in den Kantonen und Gemeinden zurückzuführen. Im internationalen Vergleich liegt die Schweizer Fiskalquote nach wie vor deutlich unter dem OECD-Durchschnitt von 33,7 %.
23.11.2011 - Zollbefreiung für bestimmte IT-Produkte
Der Bundesrat hat am 23. November 2011 beschlossen, für Multifunktionsdrucker, Flachbildschirme, Set-Top-Boxen, Telekommunikationskabel und bestimmte Kopfhörer ab 1. Januar 2012 Zollfreiheit zu gewähren. Mit dieser Anpassung trägt er den internationalen Verpflichtungen der Schweiz im Rahmen der WTO Rechnung.
Der Bundesrat hat am 23. November 2011 beschlossen, für Multifunktionsdrucker, Flachbildschirme, Set-Top-Boxen, Telekommunikationskabel und bestimmte Kopfhörer ab 1. Januar 2012 Zollfreiheit zu gewähren. Mit dieser Anpassung trägt er den internationalen Verpflichtungen der Schweiz im Rahmen der WTO Rechnung.
22.11.2011 - Oktober 2011: Preisrückgang belastet Aussenhandel
Im Oktober nahmen die Exporte nominal leicht zu, während die Importe stagnierten. Weiterhin sehr dynamisch präsentierte sich die Uhrenindustrie. Im Umfeld der anhaltenden Frankenstärke sanken in beiden Verkehrsrichtungen die Preise deutlich, insbesondere exportseitig. Der Überschuss in der Handelsbilanz weitete sich innert Jahresfrist um 10 % auf 2,2 Mrd. Fr. aus.
Im Oktober nahmen die Exporte nominal leicht zu, während die Importe stagnierten. Weiterhin sehr dynamisch präsentierte sich die Uhrenindustrie. Im Umfeld der anhaltenden Frankenstärke sanken in beiden Verkehrsrichtungen die Preise deutlich, insbesondere exportseitig. Der Überschuss in der Handelsbilanz weitete sich innert Jahresfrist um 10 % auf 2,2 Mrd. Fr. aus.
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